Was ist die Gläubiger-ID?

Die SEPA-Einführung heißt nicht nur eine neue IBAN und BIC statt Kontonummer und BLZ, sondern auch eine neue Form der Lastschrift. Wer künftig Lastschriften einziehen möchte, braucht von der Bundesbank eine Gläubiger-Idententifikationsnnummer, die so genannte Gläubiger-ID. Gemeinsam mit der vom Lastschriftgläubiger vergebenen Mandatsreferenznummer wird die Gläubiger-ID von der Kreditwirtschaft über die gesamte Zahlungsprozesskette hinweg bis zum Zahlungspflichtigen im SEPA-Datensatz weitergeleitet. Die Mandatsreferenznummer ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer eine eindeutige Identifizierbarkeit eines Mandats, so dass der Schuldner bei Vorlage einer SEPA-Lastschrift eine Prüfung des wirksamen Bestehens des Mandats vornehmen bzw. die Zahlstelle ihm gegebenenfalls eine solche Leistung optional anbieten kann.

 

Die Gläubiger-ID kann in Deutschland bei der Bundesbank beantragt und dann bei Lastschrifteinzügen verwendet werden.

 

Mehr Informationen gibt es direkt auf der Webseite von der Deutschen Bundesbank.

Etiketten und Stempel mit IBAN und BIC: